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Nährstoffe gegen Schmerzen
Vitamin D reguliert mit Vitamin K2 die Einlagerung von Calcium in Knochen, Bändern und Sehnen. Ein Mangel an Vitamin D kann Schmerzen hervorrufen.
B-Vitamine sind überall aktiv und übernehmen unterschiedliche Aufgaben. Sie aktivieren indirekt Opioidrezeptoren und wirken so schmerzlindernd und stimmungsaufhellend. Vitamin B2 und B6 sollen beispielsweise bei Karpaltunnelsyndrom helfen, B3 gegen rheumatische Arthritis. Vitamin B12 hilft gegen Nervenschmerzen, die durch Diabetes oder Schmerzen im unteren Rücken entstehen.
Vitamin E fängt freie Radikale ab und wirkt chronischen Entzündungen entgegen. Zudem ist es ein natürliches Schmerzmittel bei Muskel- und/oder Gelenkschmerzen. Es hält auch den Abbau von Knochengewebe auf. Wie Vitamin E entschärft auch Vitamin C freie Radikale.
Vitamin A ist im gesamten Organismus an der Bildung neuer Zellen beteiligt. Das ist unter anderem wichtig für einen angegriffenen Darm und kann bei chronischen Darmentzündungen helfen.
Magnesium trägt zur Entspannung der Muskulatur bei und ist unter anderem für die Produktion von Magensäure wichtig. So hilft es unter anderem bei Reflux-Beschwerden. Bei einer guten Magnesiumversorgung können viele Schmerzen verringert werden. Zudem steigt die Stimmung und das Erinnerungsvermögen. Es kann auch präventiv gegen Parkinson und Alzheimer unterstützend wirken. Magnesium kann aus dem Darm allerdings nur aufgenommen werden, wenn der Körper ausreichend mit Vitamin B1 und B6 versorgt ist. Kohlehydratreiches Essen und Alkoholkonsum steigern den Bedarf.
Selen wirkt entzündungshemmend, da es Bestandteil von Glutathion ist, einem der stärksten körpereigenen Antioxidantien. Bei Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa, Morbus Crohn oder dem Reizdarmsyndrom kann es für Abhilfe sorgen.