Wir sind Gewohnheitstiere und mögen das Beständige und dass alles seinen festen Platz hat. Doch es lohnt sich das „Schema F“ mal zu unterbrechen und Neues zu wagen. Unsere Gehirnstruktur unterliegt einem ständigen Wechsel von Aufbau und Abbau. Um die Plastizität des Gehirn zu verbessern, lohnt es sich neue Impulse zu setzen. Ganz einfach gelingt das, wenn man z.B. die dominante und die nicht dominante Seite wechselt. Also einen Seitenwechsel von rechts und links. Rechtshänder benutzen dann beispielsweise beim Zähne putzen die linke Hand, Linkshänder die rechte. Am Anfang mag das noch etwas unbeholfen sein. Wiederholt man den Vorgang aber, lernt das Gehirn und die Bewegungen werden immer exakter.
So gibt es eine Vielzahl an Übungen, die Neuroplastizität zu verbessern:
einen anderen Weg zur Arbeit nehmen, oder beim Spaziergang eine neue Route ausprobieren
ein Buch kopfüber lesen
beim Essen andere Gewürze ausprobieren
neue Düfte (Bsp. Parfüm) verwenden
Gegenstände in der Wohnung neu anordnen