Kaffee wurde lange als ungesund deklariert. Mittlerweile geht man jedoch davon aus, dass regelmäßiges Kaffeetrinken (in Maßen, etwa 3-4 Tassen am Tag) durchaus gesund sein kann. Kaffee enthält eine hohe Konzentration an Phenolen, den nützlichen Pflanzenstoffen, die eine antioxidative Wirkung haben und gutes Futter für unsere Darmbakterien sind. Zudem enthält eine Tasse Kaffee etwa ein halbes Gramm Ballaststoffe. Ob der Kaffee koffeinhaltig ist oder entkoffeiniert ist, macht dabei keinen großen Unterschied.

Die positiven Wirkungen auf diverse Krankheiten wie Diabetes, Depression und Alzheimer, die man ihm nachsagt, wirken allerdings nur, wenn man den Kaffee schwarz trinkt. Milch hemmt die Wirkung und sorgt zudem dafür, dass der Kaffee im Blut nicht so schnell abgebaut wird uns es zu nächtlichen Schlafstörungen kommen kann. Will man den Kaffee nicht schwarz trinken, sollte man also auf eine Milchalternative zurückgreifen. Menschen mit empfindlichen Magen können testweise die Bohne oder die Zubereitungsart ändern. Espresso enthält z.B. weniger Säure als Filterkaffee, da er länger geröstet wird.

Ähnliches gilt für grünen und schwarzen Tee. Der Unterschied zwischen grünem und schwarzem Tee liegt in der Verarbeitung. Bei schwarzem Tee werden die Blätter fermentiert. Vor allem grüner Tee hat viele gesundheitliche Eigenschaften. Zwei bis drei Tassen am Tag sollen Blutdruck, Cholesterin und Blutzucker senken und die Gewichtsabnahme unterstützen. Für Tee gilt das Gleiche wie für Kaffee: Milch hebt die gesundheitsfördernden Wirkungen auf.